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Originalschauplätze mit besten Aussichten

Die erste Tour startet an der Alster und führt am Rathaus vorbei zum Hamburger Ursprungshafen

Flaniere mit dem handlichen Sammelalbum und dem mobilen Drucker, dem KollekTOURmaten durch die Hansestadt, die so viele  spannende Facetten bietet! Wage den Blick zurück und vergleiche historische Ansichten aus dem späten 19. und dem frühen 20. Jahrhundert mit der zeitgenössischen Perspek­tive: Entdecke Boulevards und Twieten, Schleusen und Marktplätze, die keine waren, Fassaden und Fachwerk. Die Entwicklung zu einer prospe­rierenden Stadt ist eng mit der  Hafenentwicklung verbunden –  deshalb führt der erste Rundgang auch an der schönen Alster entlang zum Ursprungshafen an der Trostbrücke und bis zur Nikolaikirche. Die Alsterschwäne­-Tour umfasst 13 Stationen und dauert ca. 1,5 Stunden: Es beginnt am Standort Ballindamm. Die LED-­Leuchte auf der Box blinkt grün und zeigt an, ob du richtig stehst!


 

Einst stand eine Mühle an der Alster

Station 5 auf der Alsterschwäne-Tour zeigt unter anderem auch den Ausblick auf die Lombardsbrücke =>

Das Alsterbassin, 1852
[Nachtstück, Wallhalle und Mühlenpavillon bei Illumination] / [Gez. u. lith. v. W. Heuer]. [Farbendr. aus der] Lith. Anstalt v. H. F. Plate. – Hamburg : [Gassmann], [1852]. – 1 Ansicht. : Flachdr. (mehrfarb.); 25 x 42 cm

 

Spaziert man am Jungfernstieg an der Wasserseite entlang, genießt man einen fantastischen Ausblick auf die Binnenalster mit der Wasserfontäne im Sommer oder einem stattlichen Weihnachtsbaum im Dezember. Gegenüber liegt die Lombardsbrücke, die nach einem dort ansässigen Pfandleihhaus so benannt wurde.
„Lombard“ stammt aus dem Italienischen: Das war ein Kaufmann im Mittelalter, der berechtigt war, für Zinsen oder Pfand Geld zu verleihen.
Kaum vorzustellen, dass auch dort einmal eine große Mühle stand – das zeigen die interessanten Stiche aus der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Carl von Ossietzky. Auf dieser Seite war übrigens der Alsterpavillon einige Meter weiter schon immer beliebtes Ausflugsziel – seit 1799 konnte man hier bereits einkehren.